Flugsportverein Vaihingen/Enz https://www.fsv-vaihingen.de Sat, 05 Apr 2025 07:22:34 +0000 de hourly 1 Segelflugsaison 2025 startet mit zwei neuen Ehrenmitgliedernhttps://www.fsv-vaihingen.de/news/segelflugsaison-2025-startet-mit-zwei-neuen-ehrenmitgliedern/ Sat, 05 Apr 2025 07:22:34 +0000 https://www.fsv-vaihingen.de/index/3364.html Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung haben die Mitglieder des Flugsportvereins (FSV) Vaihingen/Enz Artur Mayer und Dieter Kemler für ihre langjährigen Verdienste für den Flugsport zu Ehrenmitgliedern ernannt. Gutes Wetter vorausgesetzt beginnt die diesjährige Segelflugsaison auf dem Vaihinger Weitfeld am Sonntag, dem 6. April.

„Es ist mir eine große Freude“

Es war nicht nur für unseren ersten Vorsitzenden, Michael Hummel, eine besondere Premiere: Auf unserer Mitgliederversammlung Ende März wurden unsere Vereinskollegen Artur Mayer und Dieter Kemler in den Status eines Ehrenmitglieds erhoben, um ihre langjährigen Verdienste zu würdigen. „Es ist mir eine große Freude, die Ernennung zum Ehrenmitglied unseres Vereins vorzuschlagen – eine Auszeichnung, die in unserem Verein nicht leichtfertig vergeben wird“, sagte Hummel.

Artur Mayer, bereits seit 1966 aktiver Segelflieger im FSV Vaihingen/Enz, war fast 30 Jahre erster Vorsitzender des Vereins. „Mit Weitsicht, Entschlossenheit und einem unermüdlichen Einsatz“, wie Hummel betonte. Er war nicht nur als Pilot bei Wettbewerben erfolgreich, sondern habe „den Verein geprägt wie kaum ein anderer“. So war er maßgeblich daran beteiligt, dass ein neues Vereinsheim mit Hangar und Werkstatt errichtet und das Fluggelände um eine zweite Start- und Landebahn erweitert wurde. „Ein Schritt, der unseren Verein nicht nur funktional, sondern auch gemeinschaftlich voranbrachte“, sagte Hummel. Neben seiner Arbeit als Vorsitzender widmete er sich mehr als 40 Jahre der ehrenamtlichen Tätigkeit als Fluglehrer. „Mit Geduld, Fachwissen und einer tiefen Leidenschaft für den Segelflugsport hat er Generationen von Piloten ausgebildet. Viele von uns verdanken ihm ihren ersten Soloflug.“

Ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt wurde Dieter Kemler, der sich seit fast 35 Jahren aktiv im technischen Betrieb des Vereins einbringt. „Was ihn besonders auszeichnet, ist seine Selbstlosigkeit.“ Seit vielen Jahren übernehme er die Werkstattleitung „mit einer Hingabe und Kompetenz, die ihresgleichen sucht“, führte Hummel aus. „Er hat uns nicht nur technisch unabhängig gemacht, sondern auch immer wieder gezeigt, dass keine Herausforderung zu groß ist.“ Zudem motiviere er den gesamten Verein, immer das Beste zu geben.


Abbildung: Auf der Mitgliederversammlung des FSV Vaihingen/Enz 2025 wurden Artur Mayer (3. v. re.) und Dieter Kemler (mi.) zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Vorsitzenden Michael Hummel (li.) und Lea Herget (re.) dankten ihnen für ihr Engagement. Für ihre langjährige Mitgliedschaft erhielten zudem Erich Grettenberger (2. v. li.), Annette Mayer (3. v. li.) und Eiko Ratzsch (2. v. re.) eine Urkunde und Ehrennadel.

Ausbildungsleiter ist zufrieden mit den Flugschülern

Ausbildungsleiter Matthias Seltsam zeigte sich auf der Mitgliederversammlung zufrieden mit den Leistungen seiner Flugschüler. Während sich in der letzten Saison alle neuen Flugschüler „freifliegen“ konnten, also ihre ersten Soloflüge absolvierten, konnten die Erfahreneren weitere Ausbildungsabschnitte „abhaken“ – so viele wie lange nicht. Im Winter war Theorieunterricht angesagt und Anfang des Jahres konnten die Schüler erfolgreich ihre Funksprechprüfung ablegen – eine der Voraussetzungen auf dem Weg zur Segelfluglizenz. Einige neue Flugschüler stehen bereits in den Startlöchern.

Vor allem an Sonn- und Feiertagen mit Segelflugbetrieb zu rechnen

Nun können es nicht nur unsere Flugschüler kaum erwarten, wieder fliegen zu dürfen: Am kommendem Sonntag, dem 6. April, soll unsere Segelflugsaison starten. Damit das gefahrlos möglich ist, müssen jedoch noch die Schäden auf der Start- und Landebahn beseitigt werden, die im Winter wieder von „Driftern“ verursacht wurden.

Bei gutem Wetter findet dann an Sonn- und Feiertagen bis Anfang November wieder Segelflugbetrieb auf dem Weitfeld statt. Bei Segelflugbetrieb wird der Bereich um den Flugplatz wie gewohnt großräumig abgesperrt. Die Absperrung dient vor allem der Sicherheit von Passanten. Leider kommt es immer wieder vor, dass Fahrradfahrer oder Jogger die Absperrung und die Hinweise missachten. Zwar achten Helfer am Boden immer darauf, dass sich nicht doch ein Spaziergänger hinter die Absperrung verirrt hat, wenn ein Segelflugstart geplant ist. Doch gerade wenn der Bewuchs der angrenzenden Felder hoch ist, ist das Areal schwer einsehbar.

Wer Fragen zum Flugbetrieb hat oder einen Schnupperflug im Segelflugzeug machen möchte, kann sich jederzeit an die Mitglieder des FSV Vaihingen/Enz wenden oder am Schaukasten beim Clubheim informieren.

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Segelflugbetrieb 2024 geht in den Endspurthttps://www.fsv-vaihingen.de/news/segelflugbetrieb-2024-geht-in-den-endspurt/ Thu, 03 Oct 2024 08:25:52 +0000 https://www.fsv-vaihingen.de/index/3335.html Die Segelflugsaison 2024 des FSV Vaihingen/Enz neigt sich dem Ende zu. Bisher gibt es unter den Flugschülern schon drei neue Alleinflieger. Das lag sicher auch am Sommerfluglager in Winzeln-Schramberg. Hier war nicht nur die Lernkurve der angehenden Segelflugpiloten hoch, sondern es wurde auch die Gemeinschaft gestärkt.

Segelflug auf dem Weitfeld bis Ende Oktober/Anfang November

Noch wenige Wochen, dann geht unsere diesjährige Segelflugsaison zu Ende. Der letzte offizielle Segelflugbetrieb des Flugsportvereins Vaihingen/Enz e.V. ist für Ende Oktober/Anfang November angedacht (vorausgesetzt, dass das Wetter mitspielt). Das war uns in diesem Sommer meist sehr gesonnen – im wahrsten Sinne des Wortes. Nur an wenigen Sonntagen musste der Flugbetrieb wetterbedingt abgesagt werden. Das kam auch dem Ausbildungsbetrieb zugute.

Drei neue Alleinflieger

ein neuer Alleinflieger mit seinen Fluglehrern

Foto: Markus K. hat im August im Fluglager in Winzeln-Schramberg seine A-Prüfung abgeschlossen. Mit im Bild: Ausbildungsleiter Matthias Seltsam (li.) und Fluglehrer Artur Mayer (re.)

Von fünf neuen Flugschülern, die im Jahr 2024 die Ausbildung zur Segelfluglizenz begonnen haben, konnten sich drei bereits „frei fliegen“, also die ersten drei Alleinflüge absolvieren: Markus K. im Fluglager in Winzeln-Schramberg im August, Oliver V. und Peter H. Mitte September auf dem Vaihinger Weitfeld.

Auch die erfahrenen Flugschüler kamen ihrer Segelfluglizenz näher: Fünf B- und drei C-Prüfungen sowie mehrere Umschulungen vom Schulungsdoppelsitzer auf einsitzige Segelflugzeuge, darunter auch die leistungsfähigere „LS 4“, verzeichnet unser Ausbildungsleiter Matthias Seltsam bisher.

Zwei neue Alleinflieger mit ihren Fluglehrern
Foto: Im September flogen Oliver V. (2. v. li.) und Peter H. (2. v. re.) ihre ersten drei Solo-Platzrunden. Mit im Bild: die Fluglehrer Artur Mayer (li.), Niklas Helbeck (mi.) und Stuk (re.)

Fluglager in Winzeln-Schramberg

Mit Zelten und Wohnwagen sowie sechs Segelflugzeugen machten sich Anfang August ca. 15 FSV’ler – zum Teil samt Familie – auf den Weg in den Schwarzwald. Wie in den vergangenen Jahren verbrachten unsere Mitglieder eine Woche auf einem anderen Flugplatz: Fliegen in neuer Umgebung, längere Thermik-Flüge, Umschulungen auf den am Vaihinger Flugplatz nicht möglichen Flugzeugschlepp – die Lernkurve war wieder hoch. Dabei stand nicht nur die Ausbildung der Flugschüler im Vordergrund, auch der Spaß kam nicht kurz und das abendliche Beisammensein stärkte die Gemeinschaft. Ein Highlight war wieder das „Sunrise-Fliegen“, bei dem einige der Piloten den Sonnenaufgang aus der Luft bewundern konnten. Das Fluglager für Sommer 2025 wird derzeit geplant.

Nur noch wenige Wochen Segelflugbetrieb

Im Oktober hat unser Nachbarverein, der FSV Pleidelsheim, zu einem Ziellandewettbewerb eingeladen. Dort können unsere Piloten – erfahrene und weniger erfahrene – wieder ihr Können unter Beweis stellen. Dann stehen schon bald wieder die Werkstattarbeit und für unsere Flugschüler Theorieunterricht im Vordergrund des Fliegerlebens.

Die sonntägliche Absperrung des Weitfelds, die für den Windenbetrieb nötig ist, fällt dann weg. Mit Flugbetrieb ist dennoch weiterhin zu rechnen: Unsere motorisierten Flugzeuge wie der rote Motorsegler und die D-MJNP fliegen auch im Winterhalbjahr (auch unter der Woche). Und ab und zu landen schon mal ein vereinsfremdes Segelflugzeug, ein Hubschrauber oder – wie Ende September – ein Heißluftballon auf dem Flugplatz.

Foto: Wenn ein Heißluftballon auf dem Weitfeld landet, ist das auch für uns ein tolles Ereignis.

Bildnachweise: Mathis Helbeck [Alleinflüge und Fluglager] und Jennifer Jaquart [Heißluftballon]

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Ab Karfreitag wieder Segelflugbetrieb auf dem Weitfeldhttps://www.fsv-vaihingen.de/news/ab-karfreitag-wieder-segelflugbetrieb-auf-dem-weitfeld/ Thu, 28 Mar 2024 19:03:47 +0000 https://www.fsv-vaihingen.de/index/3320.html Die letzten Löcher auf dem Flugplatz wurden gestopft, die Flugzeuge sind nach der Winterarbeit flugbereit und nicht nur die Flugschüler des Flugsportvereins (FSV) Vaihingen/Enz e.V. warten ungeduldig auf den Saisonbeginn im April 2024.

„Ich kann es kaum erwarten“

Vor allem für die Flugschüler des FSV Vaihingen/Enz war das Warten hart. Sie können es kaum erwarten, wieder fliegen zu dürfen. Doch auch die „alten Hasen“ unter den Vaihinger Segelfliegern freuen sich auf den Saisonstart zu Ostern. Bei gutem Wetter findet nun an Sonn- und Feiertagen wieder Segelflugbetrieb auf dem Weitfeld statt – voraussichtlich bis Anfang November.

Die Vaihinger Segelflieger sind bereit für den Saisonstart.
Abb. Die Vaihinger Segelflieger sind bereit für den Saisonstart.

Die Vaihinger Segelflieger hoffen natürlich, an die Erfolge der vergangenen Saison anknüpfen zu können: Unter den mehr als 600 Segelflugstarts des Vereins waren Flüge, bei denen sich erfahrenere Piloten über mehrere Stunden in den Aufwinden halten und Strecken von bis zu 500 km zurücklegten, aber auch Spaßflüge mit einem Nachbau des Oldtimers „SG-38“ des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbandes e.V. Mit diesem offenen Schulgleiter dauerten die Flüge dann jedoch maximal zwei bis drei Minuten.

Es müssen nicht immer große Streckenrekorde sein: Mit dem Nachbau eines Schulgleiters haben Piloten auch heutzutage noch viel Spaß.
Abb. Es müssen nicht immer große Streckenrekorde sein: Mit dem Nachbau eines Schulgleiters haben Piloten auch heutzutage noch viel Spaß.

Ausbildungsleiter Matthias Seltsam konnte in Spanien sogar 800 km weit fliegen. Und im Sommerfluglager in Möckmühl gab es im letzten Jahr eine besondere Premiere: Gleich drei Flugschüler des FSV absolvierten an einem Tag ihre ersten Alleinflüge. Auch für dieses Jahr ist ein Sommerfluglager geplant: Diesmal geht es zum Flugplatz Winzeln-Schramberg.

Winterarbeit und Frühjahrsputz bei den Segelfliegen

Den Winter über waren die Mitglieder des FSV Vaihingen/Enz fleißig: Im Theorieunterricht vermittelten die Fluglehrer ihren Schülern alles Wissenswerte rund um Luftrecht, Technik oder Flugfunk; in den Werkstattstunden wurde wie jeden Winter der Flugzeugpark gewartet. Auch der Bau am vereinseigenen Ultraleichtflugzeug „Jodel D185“ kam gut voran. Fast alle packten mit an, als für einen Belastungstest anderthalb Tonnen Sand, verteilt auf 60 Säcke, auf die Flugzeugflügel geladen werden mussten. Wie erwartet hielten die Flügel dem Gewicht stand. Mit diesem Belastungstest ist die Jodel einen großen Schritt weiter auf dem Weg zur Zulassung. Nun folgt die sogenannte Bodenerprobung.

Pünktlich zum Saison-Beginn fand im März der jährliche Flugzeug-„TÜV“ statt, bei dem ein Fachmann alle Flugzeuge noch einmal auf „Herz und Niere“ überprüfte. Einige Zeit nahm auch das Stopfen der Löcher und Furchen in Anspruch, die sich über die letzten Monate auf dem Flugplatz angesammelt hatten – sei es von Mäusen oder Autos, die sich auf die Landebahn verirrt hatten. Im Rahmen der Aktion „Sauberes Vaihingen“ war zuvor der Bereich rund um den Flugplatz von Müll befreit worden.

Bevor in die neue Flugsaison gestartet werden kann, brauchte auch der Flugplatz etwas Pfl
Abb. Bevor in die neue Flugsaison gestartet werden kann, brauchte auch der Flugplatz etwas Pflege.

Vor allem an Sonn- und Feiertagen mit Segelflugbetrieb zu rechnen

Bei Segelflugbetrieb wird der Bereich um den Flugplatz wie gewohnt großräumig abgesperrt. Die Absperrung dient vor allem der Sicherheit von Passanten. Schließlich sollen die Schleppseile der Winde, mit denen die Segelflugzeuge an den Himmel gezogen werden, niemanden verletzen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Fahrradfahrer oder Jogger die Absperrung und die Hinweise missachten. Zwar achten Helfer am Boden immer darauf, dass sich nicht doch ein Spaziergänger hinter die Absperrung verirrt hat, wenn ein Segelflugstart geplant ist. Doch gerade wenn der Bewuchs der angrenzenden Felder hoch ist, ist das Areal schwer einsehbar.

Wer Fragen zum Flugbetrieb hat oder sogar mal einen Schnupperflug im Segelflugzeug machen möchte, kann sich jederzeit an die Mitglieder des FSV Vaihingen/Enz wenden oder am Schaukasten beim Clubheim informieren.

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​Drei neue Alleinflieger beim Flugsportverein Vaihingen/Enzhttps://www.fsv-vaihingen.de/news/drei-neue-alleinflieger-beim-flugsportverein-vaihingen-enz/ Sat, 09 Sep 2023 15:15:37 +0000 https://www.fsv-vaihingen.de/index/3312.html Das Fluglager im August hat Tradition beim FSV Vaihingen/Enz, doch drei neue Alleinflieger an einem Tag gab es noch nie.

Spaß und fliegerischer Erfolg: Fluglager in Möckmühl

Anfang August waren die Segelflieger des FSV Vaihingen/Enz e.V. eine Woche lang zu Gast am Segelfluggelände Möckmühl-Korb im Kreis Heilbronn. Die ersten Tage regnete es noch, sodass nur bedingt Flugbetrieb möglich war. Doch dann ließ die Sonne sich wieder blicken und die Piloten konnten richtig „durchstarten“. Während die Flugschüler eifrig Starts und Landungen übten, ermöglichten die Aufwinde – die Thermik – vor allem den erfahreneren Piloten auch längere Flüge. So hielt sich Michael Hummel, 1. Vorsitzender des FSV Vaihingen/Enz, mit einem der vereinseigenen Segelflugzeuge mehr als viereinhalb Stunden in der Thermik. Dabei flog er über 260 km weit und bis zu 2000 Meter hoch.

​Drei auf einen Streich

Ein Fluglager bietet nicht nur Gelegenheit, andere Flugplätze kennenzulernen und das Landen auf unbekanntem Terrain zu trainieren – das tägliche Fliegen hilft auch, das Erlernte weiter zu festigen. Die Fluglehrer waren im Dauereinsatz. Und so konnten am vorletzten Fluglagertag die Flugschüler Jennifer, Álvaro und Javier ihre ersten drei Alleinflüge absolvieren. Ihr Fluglehrer, Artur Mayer, verfolgte die Flüge seiner Schützlinge währenddessen vom Boden aus. Damit haben in dieser Saison die ersten drei Flugschüler des FSV Vaihingen/Enz erfolgreich ihre A-Prüfung abgelegt und dürfen nun – wenn auch unter Aufsicht eines Fluglehrers – alleine mit den Schulungsflugzeugen fliegen. Mit einem weiteren Flugschüler des Flugsportvereins Möckmühl gab es während des Fluglagers insgesamt sogar vier erste Alleinflüge!


Herzlichen Glückwunsch an die Alleinflieger und danke an die Fluglehrer für ihr Engagement!
Von links nach rechts: Álvaro (FSV Vaihingen/Enz), Fluglehrer Manfred (FSV Möckmühl), Javier (FSV Vaihingen/Enz), Fluglehrer Artur (FSV Vaihingen/Enz), Jennifer (FSV Vaihingen/Enz) und Steffen (FSV Möckmühl)

Sunrise-Fliegen über Nebel-bedeckte Täler

Ein weiteres Highlight des Fluglagers war ein gemeinsamer „Sunrise-Flug“mit zwei Motorseglern und einem Ultraleichtflugzeug: Um kurz vor 5 Uhr morgens hieß es „Aufstehen!“, um mit den ersten Sonnenstrahlen über die Nebel-bedeckten Täler von Jagst und Neckar fliegen zu können.


Sunrise-Flug über das Jagsttal: Bei so einer Aussicht lohnt sich das frühe Aufstehen.

Doch der fliegerische Erfolg ist natürlich nur eine Seite eines solchen Fluglagers. Gemeinsame Mahlzeiten, Ausflüge und abendliche Stunden am Lagerfeuer stärken die Gemeinschaft. Während der Woche bildeten sich zahlreiche neue Freundschaften und die Vaihinger Segelflieger sind sich einig: Es wird nicht das letzte Fluglager in Möckmühl gewesen sein.

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„Ich hatte fast vergessen, wie schön Segelfliegen ist“https://www.fsv-vaihingen.de/news/ich-hatte-fast-vergessen-wie-schoen-segelfliegen-ist/ Fri, 14 Apr 2023 21:37:38 +0000 https://www.fsv-vaihingen.de/index/3303.html Auf dem Vaihinger Weitfeld fand am vergangenen Wochenende der erste Segelflugbetrieb der Saison statt. Bei strahlendem Sonnenschein absolvierten die Segelflieger des Flugsportvereins Vaihingen/Enz e.V. (FSV) ihre jährlichen Überprüfungsflüge, um dann richtig „durchzustarten“. Zahlreiche Spaziergänger gesellten sich dazu, um die Starts und Landungen zu verfolgen und die ersten ließen es sich nicht nehmen, einen Schnupperflug zu machen.

Für den einen oder anderen Piloten erschien die Winterpause viel zu lang. Während die Flugschüler zunächst mit Fluglehrer vor allem kürzere Flüge in Flugplatznähe machten, unternahmen die erfahreneren Piloten bereits längere Streckenflüge: Die Aufwinde, die die Frühlingssonne beim Erwärmen des Erdbodens erzeugte, und der leichte Hangwind ließen Flüge von mehr als zweieinhalb Stunden zu.

Vor allem die Jüngeren hatten es kaum erwarten können, wieder fliegen zu dürfen: „Ich hatte fast vergessen, wie schön das ist!“, ließ ein vierzehnjähriger Flugschüler am Montag nach seiner ersten Platzrunde des Jahres verlauten. Bei seinem zweiten Start wollte er dann tatsächlich am liebsten gar nicht mehr landen und hielt sich – mit Unterstützung seines erfahrenen Fluglehrers – gleich eine halbe Stunde am Himmel.

Bis in den Herbst hinein findet nun bei gutem Wetter wieder an Sonn- und Feiertagen Segelflugbetrieb auf dem Weitfeld statt. Der Bereich um den Flugplatz muss dabei großräumig abgesperrt werden: Die über einen Kilometer langen Schleppseile der Winde, mit denen die Segelflugzeuge an den Himmel gezogen werden, sollen schließlich niemanden verletzen.

Für die selbststartenden Flugzeuge des Vereins – den roten Motorsegler und das Ultraleichtflugzeug „Sina“ – ist eine großräumige Absperrung nicht nötig. Sie starten und landen auf den Wiesen des Fluggeländes. Da das Segelfluggelände in den offiziellen Luftfahrtkarten als Landeplatz vermerkt ist, muss prinzipiell jederzeit damit gerechnet werden, dass ein Segelflugzeug hier landet oder andere Luftfahrzeuge, etwa im Falle einer Sicherheitslandung. Aus Sicherheitsgründen müssen daher im Bereich der Start- und Landeflächen Schilder angebracht werden, die Fußgänger auf ein offizielles Fluggelände hinweisen.

Jedes Frühjahr, vor dem Start der Flugsaison, werden die Flugzeuge von einem offiziellen Prüfer genaustens überprüft – sozusagen ein Flieger-TÜV. Aufgrund des intensiven und genauen Vorgehens kann dies mehrere Stunden pro Flugzeug in Anspruch nehmen.

Zudem steht in den ersten Wochen der Flugsaison das Stopfen von Mäuse- und Hundelöchern an, welche sich über die Wintermonate angesammelt haben. Die ersten Mäharbeiten werden von den Vereinsmitgliedern absolviert und die Landeflächen gewalzt, sodass die Flugzeuge sanft auf dem Boden aufsetzen können. So steht einem reibungslosen Flugbetrieb 2023 nichts im Wege.

Wer Fragen zum Flugbetrieb hat oder die Heimat einmal aus dem Segelflugzeug bewundern möchte, kann sich jederzeit an den FSV Vaihingen/Enz wenden oder am Schaukasten beim Clubheim informieren.

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Winterwunderlandschaft aus der Lufthttps://www.fsv-vaihingen.de/news/winterwunderlandschaft-aus-der-luft/ Tue, 20 Dec 2022 20:12:10 +0000 https://www.fsv-vaihingen.de/index/3272.html Die Enz, die sich durch schneebedeckte Felder schlängelt, die Häuser wie von einer Puderzuckerschicht überzogen. Zwei Piloten unseres Vereins haben den ersten Schnee der Saison genutzt, um die malerische Winterlandschaft von oben zu genießen.

Das Vaihinger Ultraleichtflugzeug wird startklar gemacht.

Strahlend blauer Himmel und in der Sonne glitzernder Schnee empfangen uns am Morgen des vierten Advents auf dem Vaihinger Weitfeld. Es ist fast windstill. Bei –10 °C ziehen wir das Ultraleichtflugzeug aus dem Hanger. Das weiße Flugzeug verliert sich fast auf dem Schneefeld. Und obwohl wir uns dick eingepackt haben, sind Zehen- und Fingerspitzen nach dem Checken des Flugzeugs und dem Überprüfen des Landefelds taub. Ein paar Autofahrer haben in den letzten Tagen den schneebedeckten Flugplatz zum Driften genutzt und schwere Schäden hinterlassen. Glücklicherweise ist ein Streifen zum Starten und Landen unbeschädigt geblieben, doch im Frühjahr werden wir einiges zu tun haben, um den Flugplatz wieder zu ebnen.

Driftspuren auf dem Flugfeld
Unschöne Spuren auf dem Flugfeld

Die kalten Hände und Füße sind schnell vergessen, als wir uns in das Flugzeug setzen und den Motor warmlaufen lassen, was bei der heutigen Kälte deutlich länger als sonst dauert. Der Start mit Schnee ist etwas Besonderes!

Vaihingen und das Schloss Kaltenstein unter einer Puderzuckerschicht

Aus der Luft sieht die Winterlandschaft unendlich friedlich aus. Wir drehen zunächst eine kleine Runde über Vaihingen, Stuttgart und Ludwigsburg. Hier gibt es nicht eine Wolke – nur eine Inversionsschicht, über der die Sonne strahlt und die den Wasserdampf des AKW Neckarwestheims nicht hindurch lässt.

Festung Hohenasperg
Festung Hohenasperg
Fernsehturm Stuttgart
Der Stuttgarter Fernsehturm ist unter der Inversionsschicht gut zu erkennen.
Stuttgarter Schlossplatz
Stuttgarter Schlossplatz
das Blühende Barock in Ludwigsburg
das Blühende Barock in Ludwigsburg

Nach einer Weile geht es zurück nach Vaihingen, wir landen für einen Pilotenwechsel. Im Landeanflug wird es wieder empfindlich kalt. Während des Fluges konnte uns die Heizung mit Warmluft vom Motor versorgen, doch beim Absteigen kommt kaum noch Wärme bei uns an.

Unser zweiter Abstecher führt uns Richtung Hornisgrinde, den höchsten Berg des Nordschwarzwalds. Unser Weg an Pforzheim vorbei ist wolkenfrei, doch das südliche Murgtal und die Rheinebene liegen unter einer dichten Wolkendecke.

Nordschwarzwald: Wer genau hinsieht, kann in der Ferne die Alpen erkennen.
Wer genau hinsieht, kann in der Ferne die Alpen erkennen.

Die Bergkämme schauen aus der Inversions- und Wolkenschicht hinaus und als wir auf 5500 Fuß steigen, können wir in der Ferne die Alpen sehen – so gut ist die Sicht über der Inversion. Dies sind die Momente, in denen man Reinhard Meys Worte ganz besonders spürt – diese grenzenlose Freiheit. Wir können uns gar nicht sattsehen an den zarten Tönen des Nebels in den Tälern und dem Glitzern der schneebedeckten Felder, während wir die Hornisgrinde samt zugefrorenem Mummelsee umrunden.

Grenzenlose Freiheit über den Wolken
Auch die Rheinebene liegt unter Wolken.
Hornisgrinde und Mummelsee
Malerisch: der Nordschwarzwald

An diesen Flug über die Schneelandschaft werden wir uns sicher noch lange erinnern.

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Vaihinger Segelflieger erfolgreich beim Ziellandewettbewerb 2022https://www.fsv-vaihingen.de/news/vaihinger-segelflieger-erfolgreich-beim-ziellandewettbewerb-2022/ Fri, 28 Oct 2022 06:21:36 +0000 https://www.fsv-vaihingen.de/index/3235.html Knapp 40 Segelflieger aus Vaihingen, Mühlacker, Pleidelsheim und Pforzheim kamen mit ihren Segelflugzeugen und Familien am vergangenen Samstag, dem 22. Oktober 2022, in Vaihingen an der Enz zusammen. Auf dem „Weitfeld“ fand bei strahlendem Sonnenschein ein besonderes Ereignis statt: ein Ziellandewettbewerb.

Segelfliegen ist ein Sport. Und dazu gehört es, sich gegenseitig zu messen – zum Beispiel im Rahmen eines Ziellandewettbewerbs. Ein solcher Wettbewerb fand am vergangenen Samstag beim Flugsportverein Vaihingen/Enz e.V. (FSV) statt. Der Verein war zum zweiten Mal Gastgeber. In regelmäßigen Abständen messen sich die Vereine in Wettbewerben. Bei einem Ziellandewettbewerb muss der Pilot das Flugzeug in einem vorher festgelegten, 10 Meter breiten und 60 Meter langen Landefeld aufsetzen, das in 10-Meter-Abständen abgesteckt wird. Die ersten drei Felder sind mit jeweils einem Luftballon versehen. Die beste Punktzahl gibt es, wenn man bei der Landung auf der Nulllinie aufsetzt und alle drei Luftballons überrollt.

Insgesamt traten 36 Piloten gegeneinander an, neun davon vom Vaihinger FSV. Ein reibungsloser Ablauf und das sonnige Herbstwetter sorgten für gute Stimmung und nach 72 Landungen standen die Ergebnisse fest. Die besten Ergebnisse erzielte Nils Brunhorn aus Mühlacker, der zweite Platz ging an Volker Ehrlich aus Vaihingen und der dritte an Michael Beutel aus Pleidelsheim. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner! Nicht nur Piloten mit Fluglizenz, sondern auch Flugschüler, die noch in der Segelflugausbildung sind, erreichten gute Plätze. Die Fluglehrer zeigten sich sichtlich stolz über die Leistungen ihrer Schüler: In der Vereinswertung schnitten die Vaihinger Piloten am besten ab. So bleibt der Wanderpokal, den der FSV für die besten vereinsweiten Ergebnisse ausgelobt hat, bis zum nächsten Ziellandewettbewerb in der Hand der Vaihingener Segelflieger.

Der erste Vorsitzende, Michael Hummel, freute sich über das gelungene Event: „Das war ein wunderschöner und sehr gelungener Jahresabschluss bei schönstem Herbstwetter“, resümierte er. Der nächste Ziellandewettbewerb soll in Pforzheim stattfinden.

Ziellandeübungen gehören zur Ausbildung

Für Segelflieger, die ohne Motor unterwegs und abhängig von Aufwinden sind, ist es besonders wichtig, dass die Landung auf Anhieb klappt: Segelflugzeuge können im Gegensatz zu motorisierten Flugzeugen nicht durchstarten. Wenn der Aufwind, die sogenannte Thermik, nicht mehr ausreicht, um zum Flugplatz zurückzufliegen, bleibt nur noch die Landung auf einem Acker oder einer Wiese. Dann ist eine genaue Landeeinteilung besonders wichtig. Aber auch für Motorflieger sind Ziellandungen essenziell – zum Beispiel für den äußerst seltenen Fall, dass einmal der Motor ausfällt. Ziellandungen gehören zur Ausbildung jedes Piloten dazu und können nicht oft genug geübt werden. So sitzen im Ernstfall alle Handgriffe. Das schafft Sicherheit. Dass die Vaihinger Segelflieger sicher landen können, konnten sie am Samstag unter Beweis stellen.

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Erster Alleinflug im Doppelpackhttps://www.fsv-vaihingen.de/news/erster-alleinflug-im-doppelpack/ Sun, 09 Oct 2022 17:47:00 +0000 https://www.fsv-vaihingen.de/index/3216.html Lea & Simon: Herzlichen Glückwunsch zum ersten Alleinflug!

Gleich im Doppelpack konnten zwei unserer Flugschüler*innen am Sonntag ihren ersten Alleinflug absolvieren. Damit haben die beiden den wichtigsten und bedeutsamsten Schritt in der Segelflugausbildung absolviert und sind dem Traum der Segelflugpilotenlizenz einen großen Schritt nähergekommen!

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Neuer Schaukastenhttps://www.fsv-vaihingen.de/news/neuer-schaukasten/ Fri, 29 Jul 2022 10:36:43 +0000 https://www.fsv-vaihingen.de/index/3199.html Offline & Online! Neben Informationen auf unserer Website und Instagram, informieren wir jetzt auch bewusst Offline. Unsere Jugend hat sich besonders für die Beschaffung eines Schaukastens eingesetzt und diesen in einer tollen gemeinsamen Aktion mit unseren Werkstattleitern eingesetzt und mit Informationen befüllt. Schaut gerne vorbei!

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Ultraleicht-Klassiker mit hohen Sicherheitsstandards als Neuzuganghttps://www.fsv-vaihingen.de/news/ultraleicht-klassiker-mit-hohen-sicherheitsstandards-als-neuzugang/ Fri, 03 Jun 2022 17:58:08 +0000 https://www.fsv-vaihingen.de/index/3175.html Seit ein paar Tagen heißen wir unseren Neuzugang namens „Sina“ beim Flugsportverein Vaihingen/Enz herzlich willkommen! „Sina“ ist ein modernes zweisitziges Ultraleichtflugzeug vom Typ Comco Ikarus C42 mit hohen Sicherheitsstandards, Rettungssystem und erhöhtem Schallschutz.

Mit Hilfe des 100PS-Rotax-Flugmotors werden „Sina“ hohe Steigraten ermöglicht, wodurch sie in der Lage ist, vor allem direkt nach dem Start schnell Höhe zu erlangen und die Platzrunde zügig und geräuscharm zu verlassen. Durch den erweiterten Lärmschutz werden Geräuschemissionen auf ein absolutes Minimum reduziert, was für den Flugsportverein Vaihingen/Enz eine vereinsintern gesetzte Grundvoraussetzung und Bedingung für den Betrieb eines ULs auf dem Weitfeld ist! Das standardmäßig verbaute Gesamtrettungssystem des Flugzeugs erhöht die Sicherheit auf ein Maximum.

Aufgrund der langlebigen und robusten Konstruktion ist die C42 im Unterhalt, in der Wartung und Reparatur ein idealer Begleiter. Aufgrund des sehr geringen Gewichtes, ist die C42 perfekt für den Betrieb auf Graspisten geeignet und nach nur wenigen Metern bereits in der Luft.

Im Rahmen der Platzgenehmigung des Segelfluggeländes Vaihingen/Enz darf neben klassischen Segelflugzeugen unter anderem ein Motorsegler (TMG) und ein dreichachsgesteuertes Ultraleichtflugzeug betrieben werden. Wir laden Sie herzlich aufs Weitfeld ein, um unser neues Mitglied „Sina“ kennenzulernen und einmal „Hallo“ zu sagen.

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