Saisonstart – Flugsportverein Vaihingen/Enz https://www.fsv-vaihingen.de Sat, 05 Apr 2025 07:22:34 +0000 de hourly 1 Segelflugsaison 2025 startet mit zwei neuen Ehrenmitgliedernhttps://www.fsv-vaihingen.de/news/segelflugsaison-2025-startet-mit-zwei-neuen-ehrenmitgliedern/ Sat, 05 Apr 2025 07:22:34 +0000 https://www.fsv-vaihingen.de/index/3364.html Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung haben die Mitglieder des Flugsportvereins (FSV) Vaihingen/Enz Artur Mayer und Dieter Kemler für ihre langjährigen Verdienste für den Flugsport zu Ehrenmitgliedern ernannt. Gutes Wetter vorausgesetzt beginnt die diesjährige Segelflugsaison auf dem Vaihinger Weitfeld am Sonntag, dem 6. April.

„Es ist mir eine große Freude“

Es war nicht nur für unseren ersten Vorsitzenden, Michael Hummel, eine besondere Premiere: Auf unserer Mitgliederversammlung Ende März wurden unsere Vereinskollegen Artur Mayer und Dieter Kemler in den Status eines Ehrenmitglieds erhoben, um ihre langjährigen Verdienste zu würdigen. „Es ist mir eine große Freude, die Ernennung zum Ehrenmitglied unseres Vereins vorzuschlagen – eine Auszeichnung, die in unserem Verein nicht leichtfertig vergeben wird“, sagte Hummel.

Artur Mayer, bereits seit 1966 aktiver Segelflieger im FSV Vaihingen/Enz, war fast 30 Jahre erster Vorsitzender des Vereins. „Mit Weitsicht, Entschlossenheit und einem unermüdlichen Einsatz“, wie Hummel betonte. Er war nicht nur als Pilot bei Wettbewerben erfolgreich, sondern habe „den Verein geprägt wie kaum ein anderer“. So war er maßgeblich daran beteiligt, dass ein neues Vereinsheim mit Hangar und Werkstatt errichtet und das Fluggelände um eine zweite Start- und Landebahn erweitert wurde. „Ein Schritt, der unseren Verein nicht nur funktional, sondern auch gemeinschaftlich voranbrachte“, sagte Hummel. Neben seiner Arbeit als Vorsitzender widmete er sich mehr als 40 Jahre der ehrenamtlichen Tätigkeit als Fluglehrer. „Mit Geduld, Fachwissen und einer tiefen Leidenschaft für den Segelflugsport hat er Generationen von Piloten ausgebildet. Viele von uns verdanken ihm ihren ersten Soloflug.“

Ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt wurde Dieter Kemler, der sich seit fast 35 Jahren aktiv im technischen Betrieb des Vereins einbringt. „Was ihn besonders auszeichnet, ist seine Selbstlosigkeit.“ Seit vielen Jahren übernehme er die Werkstattleitung „mit einer Hingabe und Kompetenz, die ihresgleichen sucht“, führte Hummel aus. „Er hat uns nicht nur technisch unabhängig gemacht, sondern auch immer wieder gezeigt, dass keine Herausforderung zu groß ist.“ Zudem motiviere er den gesamten Verein, immer das Beste zu geben.


Abbildung: Auf der Mitgliederversammlung des FSV Vaihingen/Enz 2025 wurden Artur Mayer (3. v. re.) und Dieter Kemler (mi.) zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Vorsitzenden Michael Hummel (li.) und Lea Herget (re.) dankten ihnen für ihr Engagement. Für ihre langjährige Mitgliedschaft erhielten zudem Erich Grettenberger (2. v. li.), Annette Mayer (3. v. li.) und Eiko Ratzsch (2. v. re.) eine Urkunde und Ehrennadel.

Ausbildungsleiter ist zufrieden mit den Flugschülern

Ausbildungsleiter Matthias Seltsam zeigte sich auf der Mitgliederversammlung zufrieden mit den Leistungen seiner Flugschüler. Während sich in der letzten Saison alle neuen Flugschüler „freifliegen“ konnten, also ihre ersten Soloflüge absolvierten, konnten die Erfahreneren weitere Ausbildungsabschnitte „abhaken“ – so viele wie lange nicht. Im Winter war Theorieunterricht angesagt und Anfang des Jahres konnten die Schüler erfolgreich ihre Funksprechprüfung ablegen – eine der Voraussetzungen auf dem Weg zur Segelfluglizenz. Einige neue Flugschüler stehen bereits in den Startlöchern.

Vor allem an Sonn- und Feiertagen mit Segelflugbetrieb zu rechnen

Nun können es nicht nur unsere Flugschüler kaum erwarten, wieder fliegen zu dürfen: Am kommendem Sonntag, dem 6. April, soll unsere Segelflugsaison starten. Damit das gefahrlos möglich ist, müssen jedoch noch die Schäden auf der Start- und Landebahn beseitigt werden, die im Winter wieder von „Driftern“ verursacht wurden.

Bei gutem Wetter findet dann an Sonn- und Feiertagen bis Anfang November wieder Segelflugbetrieb auf dem Weitfeld statt. Bei Segelflugbetrieb wird der Bereich um den Flugplatz wie gewohnt großräumig abgesperrt. Die Absperrung dient vor allem der Sicherheit von Passanten. Leider kommt es immer wieder vor, dass Fahrradfahrer oder Jogger die Absperrung und die Hinweise missachten. Zwar achten Helfer am Boden immer darauf, dass sich nicht doch ein Spaziergänger hinter die Absperrung verirrt hat, wenn ein Segelflugstart geplant ist. Doch gerade wenn der Bewuchs der angrenzenden Felder hoch ist, ist das Areal schwer einsehbar.

Wer Fragen zum Flugbetrieb hat oder einen Schnupperflug im Segelflugzeug machen möchte, kann sich jederzeit an die Mitglieder des FSV Vaihingen/Enz wenden oder am Schaukasten beim Clubheim informieren.

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Ab Karfreitag wieder Segelflugbetrieb auf dem Weitfeldhttps://www.fsv-vaihingen.de/news/ab-karfreitag-wieder-segelflugbetrieb-auf-dem-weitfeld/ Thu, 28 Mar 2024 19:03:47 +0000 https://www.fsv-vaihingen.de/index/3320.html Die letzten Löcher auf dem Flugplatz wurden gestopft, die Flugzeuge sind nach der Winterarbeit flugbereit und nicht nur die Flugschüler des Flugsportvereins (FSV) Vaihingen/Enz e.V. warten ungeduldig auf den Saisonbeginn im April 2024.

„Ich kann es kaum erwarten“

Vor allem für die Flugschüler des FSV Vaihingen/Enz war das Warten hart. Sie können es kaum erwarten, wieder fliegen zu dürfen. Doch auch die „alten Hasen“ unter den Vaihinger Segelfliegern freuen sich auf den Saisonstart zu Ostern. Bei gutem Wetter findet nun an Sonn- und Feiertagen wieder Segelflugbetrieb auf dem Weitfeld statt – voraussichtlich bis Anfang November.

Die Vaihinger Segelflieger sind bereit für den Saisonstart.
Abb. Die Vaihinger Segelflieger sind bereit für den Saisonstart.

Die Vaihinger Segelflieger hoffen natürlich, an die Erfolge der vergangenen Saison anknüpfen zu können: Unter den mehr als 600 Segelflugstarts des Vereins waren Flüge, bei denen sich erfahrenere Piloten über mehrere Stunden in den Aufwinden halten und Strecken von bis zu 500 km zurücklegten, aber auch Spaßflüge mit einem Nachbau des Oldtimers „SG-38“ des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbandes e.V. Mit diesem offenen Schulgleiter dauerten die Flüge dann jedoch maximal zwei bis drei Minuten.

Es müssen nicht immer große Streckenrekorde sein: Mit dem Nachbau eines Schulgleiters haben Piloten auch heutzutage noch viel Spaß.
Abb. Es müssen nicht immer große Streckenrekorde sein: Mit dem Nachbau eines Schulgleiters haben Piloten auch heutzutage noch viel Spaß.

Ausbildungsleiter Matthias Seltsam konnte in Spanien sogar 800 km weit fliegen. Und im Sommerfluglager in Möckmühl gab es im letzten Jahr eine besondere Premiere: Gleich drei Flugschüler des FSV absolvierten an einem Tag ihre ersten Alleinflüge. Auch für dieses Jahr ist ein Sommerfluglager geplant: Diesmal geht es zum Flugplatz Winzeln-Schramberg.

Winterarbeit und Frühjahrsputz bei den Segelfliegen

Den Winter über waren die Mitglieder des FSV Vaihingen/Enz fleißig: Im Theorieunterricht vermittelten die Fluglehrer ihren Schülern alles Wissenswerte rund um Luftrecht, Technik oder Flugfunk; in den Werkstattstunden wurde wie jeden Winter der Flugzeugpark gewartet. Auch der Bau am vereinseigenen Ultraleichtflugzeug „Jodel D185“ kam gut voran. Fast alle packten mit an, als für einen Belastungstest anderthalb Tonnen Sand, verteilt auf 60 Säcke, auf die Flugzeugflügel geladen werden mussten. Wie erwartet hielten die Flügel dem Gewicht stand. Mit diesem Belastungstest ist die Jodel einen großen Schritt weiter auf dem Weg zur Zulassung. Nun folgt die sogenannte Bodenerprobung.

Pünktlich zum Saison-Beginn fand im März der jährliche Flugzeug-„TÜV“ statt, bei dem ein Fachmann alle Flugzeuge noch einmal auf „Herz und Niere“ überprüfte. Einige Zeit nahm auch das Stopfen der Löcher und Furchen in Anspruch, die sich über die letzten Monate auf dem Flugplatz angesammelt hatten – sei es von Mäusen oder Autos, die sich auf die Landebahn verirrt hatten. Im Rahmen der Aktion „Sauberes Vaihingen“ war zuvor der Bereich rund um den Flugplatz von Müll befreit worden.

Bevor in die neue Flugsaison gestartet werden kann, brauchte auch der Flugplatz etwas Pfl
Abb. Bevor in die neue Flugsaison gestartet werden kann, brauchte auch der Flugplatz etwas Pflege.

Vor allem an Sonn- und Feiertagen mit Segelflugbetrieb zu rechnen

Bei Segelflugbetrieb wird der Bereich um den Flugplatz wie gewohnt großräumig abgesperrt. Die Absperrung dient vor allem der Sicherheit von Passanten. Schließlich sollen die Schleppseile der Winde, mit denen die Segelflugzeuge an den Himmel gezogen werden, niemanden verletzen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Fahrradfahrer oder Jogger die Absperrung und die Hinweise missachten. Zwar achten Helfer am Boden immer darauf, dass sich nicht doch ein Spaziergänger hinter die Absperrung verirrt hat, wenn ein Segelflugstart geplant ist. Doch gerade wenn der Bewuchs der angrenzenden Felder hoch ist, ist das Areal schwer einsehbar.

Wer Fragen zum Flugbetrieb hat oder sogar mal einen Schnupperflug im Segelflugzeug machen möchte, kann sich jederzeit an die Mitglieder des FSV Vaihingen/Enz wenden oder am Schaukasten beim Clubheim informieren.

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„Ich hatte fast vergessen, wie schön Segelfliegen ist“https://www.fsv-vaihingen.de/news/ich-hatte-fast-vergessen-wie-schoen-segelfliegen-ist/ Fri, 14 Apr 2023 21:37:38 +0000 https://www.fsv-vaihingen.de/index/3303.html Auf dem Vaihinger Weitfeld fand am vergangenen Wochenende der erste Segelflugbetrieb der Saison statt. Bei strahlendem Sonnenschein absolvierten die Segelflieger des Flugsportvereins Vaihingen/Enz e.V. (FSV) ihre jährlichen Überprüfungsflüge, um dann richtig „durchzustarten“. Zahlreiche Spaziergänger gesellten sich dazu, um die Starts und Landungen zu verfolgen und die ersten ließen es sich nicht nehmen, einen Schnupperflug zu machen.

Für den einen oder anderen Piloten erschien die Winterpause viel zu lang. Während die Flugschüler zunächst mit Fluglehrer vor allem kürzere Flüge in Flugplatznähe machten, unternahmen die erfahreneren Piloten bereits längere Streckenflüge: Die Aufwinde, die die Frühlingssonne beim Erwärmen des Erdbodens erzeugte, und der leichte Hangwind ließen Flüge von mehr als zweieinhalb Stunden zu.

Vor allem die Jüngeren hatten es kaum erwarten können, wieder fliegen zu dürfen: „Ich hatte fast vergessen, wie schön das ist!“, ließ ein vierzehnjähriger Flugschüler am Montag nach seiner ersten Platzrunde des Jahres verlauten. Bei seinem zweiten Start wollte er dann tatsächlich am liebsten gar nicht mehr landen und hielt sich – mit Unterstützung seines erfahrenen Fluglehrers – gleich eine halbe Stunde am Himmel.

Bis in den Herbst hinein findet nun bei gutem Wetter wieder an Sonn- und Feiertagen Segelflugbetrieb auf dem Weitfeld statt. Der Bereich um den Flugplatz muss dabei großräumig abgesperrt werden: Die über einen Kilometer langen Schleppseile der Winde, mit denen die Segelflugzeuge an den Himmel gezogen werden, sollen schließlich niemanden verletzen.

Für die selbststartenden Flugzeuge des Vereins – den roten Motorsegler und das Ultraleichtflugzeug „Sina“ – ist eine großräumige Absperrung nicht nötig. Sie starten und landen auf den Wiesen des Fluggeländes. Da das Segelfluggelände in den offiziellen Luftfahrtkarten als Landeplatz vermerkt ist, muss prinzipiell jederzeit damit gerechnet werden, dass ein Segelflugzeug hier landet oder andere Luftfahrzeuge, etwa im Falle einer Sicherheitslandung. Aus Sicherheitsgründen müssen daher im Bereich der Start- und Landeflächen Schilder angebracht werden, die Fußgänger auf ein offizielles Fluggelände hinweisen.

Jedes Frühjahr, vor dem Start der Flugsaison, werden die Flugzeuge von einem offiziellen Prüfer genaustens überprüft – sozusagen ein Flieger-TÜV. Aufgrund des intensiven und genauen Vorgehens kann dies mehrere Stunden pro Flugzeug in Anspruch nehmen.

Zudem steht in den ersten Wochen der Flugsaison das Stopfen von Mäuse- und Hundelöchern an, welche sich über die Wintermonate angesammelt haben. Die ersten Mäharbeiten werden von den Vereinsmitgliedern absolviert und die Landeflächen gewalzt, sodass die Flugzeuge sanft auf dem Boden aufsetzen können. So steht einem reibungslosen Flugbetrieb 2023 nichts im Wege.

Wer Fragen zum Flugbetrieb hat oder die Heimat einmal aus dem Segelflugzeug bewundern möchte, kann sich jederzeit an den FSV Vaihingen/Enz wenden oder am Schaukasten beim Clubheim informieren.

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